Asperg am Fuß des Hohenaspergs
Asperg liegt im Strohgäu zwischen Neckar und Enz, direkt unter dem Hohenasperg. Der Berg ist ein einzeln stehender Keuperberg, rund 90 Meter hoch und weithin zu sehen. Seit 2026 führt Asperg den Zusatz „Keltenstadt“. Am Südrand liegt das keltische Fürstengrab Kleinaspergle aus der Zeit um 440 vor Christus, 1964 wurde der Grafenbühl entdeckt. Ende 2025 hatte die Stadt 13.695 Einwohner auf nur 5,8 Quadratkilometern. Nach Angaben der Stadt gehört sie damit zu den am dichtesten besiedelten Gemarkungen: Platz 3 im Land, Platz 24 im Bund.
Erstmals erwähnt wird Asperg im Jahr 819. Das Stadtrecht bekam der Ort 1510, verlor es 1714 und ist seit 1875 wieder Stadt. 1909 kam die bis dahin selbständige Stadt Hohenasperg dazu. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten hier 4.700 Menschen, in den 1970er-Jahren schon 12.000. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Wohngebiete. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde die Stadtmitte komplett neu gestaltet. Nachbarn sind Tamm, Ludwigsburg, Möglingen und Markgröningen.
Auf der Schiene ist Asperg seit 1847 angeschlossen, damals mit der Strecke Ludwigsburg–Bietigheim. Heute hält die S5 an der Frankenbahn. Die Fahrzeit vom Stuttgarter Hauptbahnhof gibt Wikipedia mit rund 20 Minuten an. Aus Markgröningen fahren Buslinien zum S-Bahnhof Asperg. Auf die A 81 fährt man in Ludwigsburg-Nord oder Ludwigsburg-Süd auf. Zu den Unternehmen im Ort gehören Kirchner & Wilhelm aus der Medizintechnik, Collini und Fahrion.
Mit dem Friedrich-List-Gymnasium hat Asperg ein eigenes Gymnasium. Die Friedrich-Hölderlin-Schule ist Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, die Goetheschule eine Grundschule. Im Bildungszentrum des Internationalen Bundes gibt es eine Realschule mit Ganztagsbetrieb und mehrere berufliche Schulen. Elf Kindergärten stehen zur Wahl, darunter städtische, kirchliche, ein Waldorf- und ein Naturkindergarten. Von Mai bis September ist das Freibad geöffnet. Stadthalle, Keltensaal und die Schwaben-Bühne mit Mundarttheater gehören ebenfalls zur Stadt. Weinbau ist hier seit dem 9. Jahrhundert nachweisbar.
Amtliche Ortsteile hat Asperg nicht, nur einzelne Wohnplätze wie Hohenasperg, Osterholz oder Silberhälden. Die Angebotspreise gelten deshalb für die ganze Stadt. Sie mischen Häuser aus der Zeit vor dem Krieg, die vielen Bauten aus den Wachstumsjahrzehnten und neuere Mehrfamilienhäuser. Achten Sie beim Vergleich auf Baujahr und Gebäudeart. Für Ihr eigenes Haus oder Ihre Wohnung gibt es eine Ersteinschätzung ohne Kosten.
Was die Zahlen zeigen
In den Inseraten für Asperg lagen Häuser im Median bei 4.230 €/m² und damit unter Wohnungen (4.741 €/m²). Unter den 14 Orten, für die wir Zahlen zeigen, stand Asperg beim mittleren Angebotspreis für Wohnungen auf Platz 2 (Platz 1 = höchster Wert). Ein Blick auf die Nachbarschaft: Häuser wurden in Asperg im Median höher als in Möglingen und Markgröningen und niedriger als in Tamm angeboten. Im Mittel der 14 Orte unserer Übersicht standen beendete Angebote für Wohnungen 54 Tage online, in Asperg 59 Tage (Median). Der Monatsverlauf in Asperg, Juli bis September 2026 gegenüber Oktober bis Dezember 2025: für Häuser etwa gleich hoch (Unterschied rund 1 %) und für Wohnungen rund 18 % höher. Verglichen mit den nächstgelegenen Orten unserer Übersicht wurden Wohnungen in Asperg im Median höher als in Tamm, Möglingen und Markgröningen angeboten. Am höchsten lag der mittlere Angebotspreis für Wohnungen in Asperg im August 2026 (6.243 €/m²), am niedrigsten im November 2025 (4.377 €/m²). Das Angebot in Asperg bestand überwiegend aus Wohnungen (213); Häuser kamen auf 77 Angebote.